Flächensuche

Die Prüfung in der Fläche ist das Ziel für alle unsere Teams. Auch die Hunde, die darüber hinaus in der Trümmersuche oder in der Wassersuche gearbeitet werden, trainieren in der Flächensuche. Grund hierfür ist zunächst, dass unsere Einsätze am häufigsten Vermisstensuchen im unwegsamen Gelände sind. Dazu kommt, dass die Grundausbildung in der Fläche ein wichtiger Baustein in den anderen Sucharten ist. Wichtige Faktoren sind Sozialverträglichkeit mit Artgenossen, Menschenfreundlichkeit, Triebförderung, Bindung zum Opfer sowie Teamarbeit und Bindung zwischen Hund und Hundeführer. 

Auf diese ersten Stationen in der Rettungshundeausbildung verwenden wir viel Zeit und Sorgfalt. Auch wenn es oft schwer ist, langsam in der Ausbildung voran zu gehen, so erleben wir doch, dass die Hunde stabiler sind, weniger oft einbrechen und bereits Erlerntes besser behalten. 

 

Unser Ausbildungskonzept umfasst folgende Stufen, die in der Regel in 2-3 Jahren durchlaufen werden: 

 

Opferbindung

(Spielkreis für den Hund, objektfreie Spiele mit dem Mensch)

Ziel: Konzentration aufbauen und verlängern, Spielen auch mit Fremdpersonen (Vertrauen aufbauen), Wesenssicherung 

 

 Annika beim Spiel mit Finn

 

Triebförderung

Ziel: Führeranzeige (bei noch zu schwacher Opferbindung), Fremdanzeige ohne Bellen, Einführen des Kommandos "Such".

 

Bellen (am Opfer)

Ziel: Bellen (bei Freiverweisern - hier kann auch der Aufbau anderer Arten der Anzeige aufgebaut werden, wie zum Beispiel Bringseln oder Rückverweiser), Bellen auch unter Ablenkung

 

Anzeige (gezogen, außer Sicht, ohne Geräusch)

Ziel: Opfer läuft weg, Hund wird hinterher geschickt, Opfer wird angezeigt, wenn es nicht mehr direkt wegläuft, Opfer muss noch nicht gesucht werden bzw. macht sich noch bemerkbar.

 

Such!

 

Anzeige mit Ablenkung

Ziel: Opfer liegt bereits im Versteck, sicheres Bellen am Opfer, kein Verlassen des Opfers, Bellen auch unter Ablenkung, sicheres Erkennen des Opferschemas, Opferbindung ist vorhanden, Konzentration ist gut.

 

Kurzsuche

Ziel: Gezogene Suche (Person läuft weg), Fremdsuche mit einer Person (50m Abstand), später mit zweiter Person (mit Anreizen), Erlernen der Nasenarbeit, Orientierung und Einsatztaktik wird eingebaut (für den Hundeführer ).

 

Such!

 

Suche (Prüfungsniveau)

Ziel: zwei Personen sicher im Prüfungsgebiet suchen (Suchgebiet 30.000m² in 20 Minuten absuchen und zwei Opfer finden), Festigen von Orientierung und Einsatztaktik, trainieren, dass die Suche "immer und überall" funktioniert.

 

Einsatzsuche

Ziel: Verschiedene Opfersituationen, Lösen verschiedener Auffindesituationen, Konditionssteigerung, Suchen unter Stress

 

Ansetzen

 

Um diese Stufen zu durchlaufen setzen wir wenigsten 2,5 Jahre an. Je nach Hund, Hundeführer, Verweisart und anderen Rahmenbedingungen ändert sich die Dauer der Ausbildung. Nicht vergessen werden darf: Der Hundeführer macht ja zugleich eine Fachdienstausbildung, die ebenfalls abgeschlossen sein muss, bevor das Team zur Prüfung antritt! 

 

Mehr zur Flächensuche in der BRK - Rettungshundearbeit:

http://www.rescue-dogs.de/Rettungshunde/Sparten/flaechensuche 

 

Artikelaktionen

Termine

24.01.2018, 19.30 Uhr
Blaulichtbelehrung

07.02.2018, 20.00 Uhr
Standortausbildung San/Einsatz

10.02.2018, 09.00 Uhr
HLW Defi, jährliche Auffrischung - Pflichttermin!

14.02.2018, 19.00 Uhr
Heringsessen

18.02.2018, 08.00 Uhr
RH Fachdienstausbildung Trümmerkunde/Trümmertaktik

21.02.2018, 20.00 Uhr
Bereitschaftsabend

27.02.2018, 17.00 Uhr
Blutspende

02.03.2018, 14.00 Uhr
Aufbau Ball für Tiere

03.03.2018, 10.00 Uhr
Aufbau Ball für Tiere

03.03.2018, 19.00 Uhr
Ball für Tiere

04.03.2018, 10.00 Uhr
Abbau Ball für Tiere

10.03.2018, 10.00 Uhr
Fachdienstausbildung sonstige

14.03.2018, 20.00 Uhr
Standortausbildung

28.03.2018, 20.00 Uhr
Standortausbildung Prüfungsvorbereitung

Ihr Ansprechpartner:
Nicola Ullmann
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