Rettungshundearbeit im Roten Kreuz

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Rettungshundearbeit im Deutschen Roten Kreuz ist Bestandteil eines komplexen Hilfeleistungssystems. Ein unterstützendes und ergänzendes Hilfeleistungselement des Sanitätsdienstes.

Seit 15 Jahren existiert in Aschaffenburg als Fachdienst im Roten Kreuz eine Rettungshundestaffel mit zur Zeit 32 aktiven, ehrenamtlichen Mitgliedern und 7, nach der  DIN-Norm zertifizierten Prüfungsordnung des Bayerischen Landesverbandes geprüften, einsatzfähigen Rettungshundeteams (Stand April 2018) Mehr Informationen hier.  Wir sind bereits seit 2005 alarmierungs- und einsatzfähig und können im Einsatzfall auf andere Staffeln zurückgreifen, um die Zahl der geprüften Hundeteams im Einsatz bei Bedarf erhöhen zu können.

Unsere Aufgabe allgemein:

  • Suchen von Personen in unwegsamen Gelände ( Flächensuche), Trümmer und Wasser
  • Retten der Personen aus dem Gefahrenbereich soweit möglich ggf. die Veranlassung der Rettung
  • Durchführung lebensrettender Sofortmassnahmen
  • Übergabe an den Rettungsdienst

Auffinden einer Vermissten Person 

Unser Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg.

Warum Rettungshunde?

In der Vermisstensuche geht es um die schnelle und zuverlässige Ortung der Vermissten Person. Durch den Geruchssinn kann ein Hund sehr schnell und mit hoher Zuverlässigkeit  suchen. In der Flächensuche ist ein Rettungshundeteam schneller als eine Suchkette mit 10 Personen. In der Wassersuche kann ein Hund den Suchradius in der Regel auf wenige Meter eingrenzen - Taucher müssten sonst den Grund der ganzen Wasserfläche absuchen. Ähnliches gilt in der Trümmersuche. Für das Verfolgen von Individualgeruchsspuren gibt es keine technische Alternative zum Hund der als Mantrailer ausgebildet ist.

Der gut ausgebildete Rettungshund ist also ein sehr effektives Mittel in der Vermisstensuche - und nicht mit technischem Gerät zu ersetzen.

 

Unsere Ausbildung:

Unsere Hunde durchlaufen eine knapp 2-2 ½ jährige Ausbildungszeit mit den Ausbildungsinhalten Gehorsam, Geräte  und Flächensuche. Nach knapp 2 Jahren können Hund und Hundeführer als Team erstmals gemäss den Vorschriften des Landesverbandes eine Rettungshundeprüfung ablegen, die zur Qualitätssicherung des einsatzfähigen Teams alle 18 Monate wiederholt werden muss.

Die Sucharten Trümmer- und Wassersuche bauen wir auf der Ausbildung zur Flächensuche auf. Unsere Hunde werden zurzeit vorrangig zu Flächensuchhunden ausgebildet und müssen bei einer Prüfung innerhalb von 20 Minuten eine Fläche von 30.000 m2 abgedeckt und mind. zwei Opfer gefunden haben. Sie suchen frei und ohne Leine, sind auf menschliche Geruchspartikel in der Luft trainiert und benötigen keine Spur, Fährte oder irgendwelche Gegenstände einer vermissten Person.

 

Die Hundeführer selbst verfügen über eine solide Sanitätsausbildung (San A+B) sowie eine tiefergehende Ausbildung in den einsatzrelevanten Bereichen:

§  Orientierung (GPS, Karte und Kompass)

§  Funk (BOS Funk)

§  Einsatztaktik Flächensuche

§  Einsatztaktik Trümmersuche

§  Grundlagen Technik und Sicherheit

§  Kynologie (Haltung und Erziehung von Hunden)

§  Erste Hilfe am Hund

§  Transport von Hunden

 

Die Hunde verfügen vor der Prüfung zum Rettungshund über eine Begleithundprüfung und einen Eignungstest nach aktueller Prüfungsordnung des BRK.

Artikelaktionen

Termine

23.06.2018, 11.00 Uhr
Präsentation der Rettungshundearbeit

03.07.2018, 17.00 Uhr
Blutspende

08.07.2018, 12.00 Uhr
Vorführung Heimbuchental

13.07.2018, 18.00 Uhr
Sandienst Eckertsmühle

14.07.2018, 13.00 Uhr
Kinderhospiz Veranstaltung

14.07.2018, 18.00 Uhr
Sandienst Eckertsmühle

20.07.2018, 17.00 Uhr
Sandienst, Brüderschaft der Völker

21.07.2018, 06.00 Uhr
Wasserprüfung

21.07.2018, 13.00 Uhr
Sandienst, Brüderschaft der Völker

22.07.2018, 11.00 Uhr
Sandienst, Brüderschaft der Völker

27.07.2018, 18.00 Uhr
Fortbildung HF (Gruber)

19.08.2018, 08.00 Uhr
Sandienst "Segelflieger" Möve, Obernau

Ihr Ansprechpartner:
Bernd Knecht
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